«Verehren. Vergöttern. Glauben, was ich sage.» Eine Sammlung, was berühmte Künstler über die Liebe sagen

Warum „Künstler“?

Künstler sind eine extrovertierte Gruppe, über die man viel lesen kann.
Künstler beschäftigen sich mit grundsätzlichen Lebensthemen und Emotionen eher als andere Berufsgruppen. Dass ein Unternehmensberater mit Liebes-Themen an die Öffentlichkeit geht, ist eher selten. – Aber bitte bringen Sie mir einen!!
Philosophen oder Familientherapeuten äußern sich mir wiederum zu ausführlich und komplex. Ich will etwas, das zwischen gar nicht und komplex liegt. Kurze, doch tiefsinnige Anekdoten.
Aber ich habe übrigens auch recherchiert, was Angela Merkel über die Liebe sagt, leider jedoch nichts gefunden ☺.

Warum hauptsächlich zeitgenössische Künstler?

Ich möchte keine langen philosophischen jahrhundertealten Traktate über die Liebe lesen sondern kurze, knackige, witzige Texte und Anregungen darüber, wie es heute ist. Mit einem Satz oder einer Seite alles sagen! Was denken die Vorreiter im Denken und Leben über die Liebe? Die Künstler, die sich per se Neues trauen, vor keinen Grenzen zurückschrecken, Authentizität leben und ihre Auseinandersetzungen öffentlich machen? Wie wird die Liebe tatsächlich gelebt (und nicht nur gedacht)?
Ich möchte die Liebe im gelebten Alltag und nicht im gedachten Ideal aufzeigen.
Heute – in der Akkumulation des vergangenen Denkens. Wir wissen von den verschiedenen Ausprägungen der Liebe in den verschiedenen Jahrhunderten: die romantische Liebe in der Sturm- und Drang-Zeit u. A. Heute ist die Liebe facettenreich und und akkumuliert die vergangenen Jahrhunderte.
Auch in aller Einfachheit. Ein Künstler im Ranking unter den 100 weltweit gefragtesten der Gegenwart gibt an, geliebt werden zu wollen! „Ach, der auch?“ – Ja!

Joachim Bessing: „Jeder braucht einen Menschen, der ihn ruiniert“

Alexander Kissler: Untitled. Joachim Bessing. „Jeder braucht einen Menschen, der ihn ruiniert“, in: Cicero Online (2013) http://www.cicero.de/salon/joachim-bessing-untitled-jeder-braucht-einen-menschen-der-ihn-komplett-ruiniert/54354

WEITERLESEN

Jeff Koons

Rose-Maria Gropp: Im Gespräch: Jeff Koons Wie halten Sie’s mit der Biologie, Mr Koons?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 16. Juni 2012. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/im-gespraech-jeff-koons-wie-halten-sie-s-mit-der-biologie-mr-koons-11785758.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

WEITERLESEN

Pipilotti Rist – immer wieder verliebt in ihren Partner

[…] Wovor fürchten Sie sich noch?
 Dass man mir Eigennutz unterstellt, wenn ich jemandem etwas zuliebe tue. Ich möchte gern immer lieb sein. Obwohl: Vielleicht ist das tatsächlich egoistisch. Denn bezwecke ich damit nicht eigentlich, wiedergeliebt zu werden? Gibt es überhaupt ein reines, selbstloses Liebsein, das ohne jede Absicht aus mir herausströmt?   Eine Situation, in […]

WEITERLESEN

Douglas Gordon

LIVIA BLOOM: What was it like growing up in Glasgow? DOUGLAS GORDON: I was born in Glasgow, but I grew up in Dumbarton, which is like the Riviera of Glasgow. (Laughs) It was a rough and tough kind of a place. But there was a fantastic library, and I grew up as a Jehovah’s Witness. […]

WEITERLESEN
800px-Giant_spider_strikes_again!

Louise Bourgeois – Maman, die Spinne

„The Spider is an ode to my mother. She was my best friend. Like a spider, my mother was a weaver.  My family was in the business of tapestry restoration, and my mother was in charge of the workshop. Like spiders, my mother was very clever. Spiders are friendly presences that eat mosquitoes. We know […]

WEITERLESEN

Ai Weiwei

„Ich liebe Flughäfen […] Seitdem sie mir meinen Pass abgenommen haben und ich nicht mehr reisen kann, habe ich mir meinen eigenen kleinen Flughafen eingerichtet. Wenn ich nicht in die Welt reisen darf, lade ich die Welt eben zu mir ein.“ Christoph Amend: So geht Widerstand, in: ZEITmagazin Nº 13/2014. http://www.zeit.de/2014/13/ai-weiwei-china-kuenstler/seite-2

WEITERLESEN
koschkas-alma-mahler-puppe

Oskar Kokoschka und seine Alma Mahler Puppe

1912 lernte Alma den jungen Maler Oskar Kokoschka kennen, der als enfant terrible der Wiener Kunstszene galt. Er war gewalttätig und ungezügelt, die Presse verhöhnte ihn als »Oberwildling«. Aus der Bekanntschaft entwickelte sich eine zügellose amour fou, eine intensive sexuelle Beziehung, nur unterbrochen von den Stunden, in denen Alma ihrem Liebhaber Modell stand. Wenn er […]

WEITERLESEN

Gerhard Richter

Manfred Engeser: Gerhard Richter Auch mal was wegwerfen, in: wiwo, 09. Februar 2012. http://www.wiwo.de/erfolg/management/gerhard-richter-auch-mal-was-wegwerfen/6190598-all.html

WEITERLESEN

„Ich will, dass sie mich lieben.“ – Markus Lüpertz & die Liebe

Was ist Ihnen lieber: Wenn die Leute Sie fürchten oder verehren? Ich will, dass sie mich lieben. „Lieben“ heißt in Ihrem Verständnis – was? Verehren. Vergöttern. Glauben, was ich sage. Das ist ganz wichtig für die Liebe. Prüfen Sie Ihre Frau: Wenn sie nicht mehr glaubt, was Sie ihr erzählen, dann liebt sie Sie nicht […]

WEITERLESEN