Die Idee zum Buch der Wünsche

Im Alter von 14 bis 30 war das, was ich am meisten brauchte: Geld. Ich wollte die Welt bereisen und hatte neben unbändiger Energie, Enthusiasmus und einer riesigen Lernbereitschaft: kein Geld. Mit 30 notierte ich in mein Notizheft: „Ich brauche Geld. Ich habe ganz viel Liebe zu geben.“ Ich hätte es damals nie für möglich gehalten, dass sich genau dieses Verhältnis einmal umkehren könnte: „Ich brauche Liebe. Ich habe Geld.“, notierte ich fünf Jahre später. Ich hatte ein so großes Verlangen nach Liebe und das Geld, das ich inzwischen verdient hatte, war mir völlig unwichtig. Da spürte ich, wie nichts selbstverständlich ist. Die Energie, die Fähigkeit, Liebe zu geben, Kreativität u. v. m. – all dies kann plötzlich verschwunden sein, wo es doch immer da war! Und: Geld ist vergleichsweise einfach zu bekommen. Aber wie Liebe finden? Kreativität? Gesundheit? Notiz für mich: Jede Fähigkeit des Moments zu nutzen! Mangel aushalten. Es wird wieder anders. Alles verändert sich. Und? Was brauchst Du derzeit am meisten? Wovon hast Du so viel, dass Du etwas abgeben kannst?

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